Aktuelles Forschungsprojekt

Konnotativ erzeugte Genderstereotype in digitalen Medien

Gefördert im Rahmen der Ausschreibung „Geistes- und Kulturwissenschaften – digital“ der Volkswagenstiftung und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur

Geschlechtergerechter Sprachgebrauch wird häufig mit Bezug Personenbezeichnungen erforscht, doch kann eine umfassende linguistische Analyse nicht darauf beschränkt werden, sondern muss kontextuelle Faktoren miteinbeziehen. Dementsprechend untersucht das Projekt die indirekte sprachliche Evozierung von Genderstereotypen in digitalen Medien. Es gliedert sich in die zwei Teilprojekte Linguistik (Prof. Dr. Gabriele Diewald, Leibniz Universität Hannover) und Psycholinguistik (Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Ptok, Medizinische Hochschule Hannover). 

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Neueste Veröffentlichungen

Gabriele Diewald. 2020. “Paradigms lost – paradigms regained: Paradigms as hyper-constructions” In: Sommerer, Lotte & Elena Smirnova (eds.). Nodes and Networks in Diachronic Construction Grammar. Amsterdam: Benjamins (CAL 27), 277-315.

Gabriele Diewald & Anja Steinhauer. 2020. Handbuch geschlechtergerechte Sprache. Berlin: Duden.

Gabriele Diewald. 2020. Alles ändert sich, aber nichts von allein – eine Standortbestimmung zum Thema geschlechtergerechte Sprache. In:  Der Sprachdienst 1-2 / 2020, 1-14.

Gabriele Diewald & Katerina Stathi. 2019. Two distinct sources – one target: A diachronic contrastive study of the grammaticalization of German scheinen and English seem. In: Functions of Language 26, 177-215.

Gabriele Diewald  mit Dániel Czicza und Volodymyr Dekalo (Hrsg.). 2019. Konstruktionsgrammatik VI: Varianz in der konstruktionalen Schematizität. Tübingen: Stauffenburg (Stauffenburg Linguistik, Bd. 109).

Gabriele Diewald & Anja Steinhauer. 2019. Gendern – Ganz einfach! Berlin: Duden.

Gabriele Diewald. 2018. Gendergerechte Sprache – Was ist das? Was soll das? Wie geht das? Sprachdienst 62, 195-208

Gabriele Diewald. 2018. Zur Diskussion: Geschlechtergerechte Sprache als Thema der germanistischen Linguistik – exemplarisch exerziert am Streit um das sogenannte generische Maskulinum. ZGL 46, 283–299.

Gabriele Diewald. 2018. Linguistische Kriterien und Argumente für geschlechtergerechten Sprachgebrauch. Berghahn, Sabine & Ulrike Schultz, eds. Rechtshandbuch für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte. Recht von A-Z für Frauen und Gleichstellungsbeauftragte in der Öffentlichen Verwaltung, Unternehmen und Beratungsstellen. Hamburg: Dashöfer, 66_ 1.3.

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